Gestern auf dem Rhein

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Die Ringelnatter besiedelt die Schweiz in zwei Unterarten. Nur im Nordosten lebt die Nominatform (Natrix natrix natrix). Die übrigen Gebiete werden von der Barrenringelnatter (Natrix natrix helvetica) bewohnt.
Wie alle ungiftigen Schlangen der Schweiz hat die Ringelnatter runde Pupillen. Ihr Kopf ist oberseits mit grossen Schildern bedeckt und nur wenig vom Rumpf abgesetzt. Das auffallendste Merkmal beider Rassen sind die halbmondförmigen hellen (meist gelben) Flecken hinter dem Kopf, die aber manchmal nur schwach ausgebildet sind und ausnahmsweise auch fehlen können, vor allem bei Schwärzlingen. Die Grundfärbung variiert von hellgrau bis schwarz. Die Barrenringelnatter unterscheidet sich von der Nominatform durch die auffallende schwarze Barrenzeichnung an den Flanken und zuweilen auch auf dem Rücken.
Die Männchen erreichen selten einen Meter Länge. Weibchen dagegen können gegen zwei Meter lang werden (längstes bekanntes Exemplar aus der Schweiz: 180 cm). Die Barrenringelnatter wird deutlich länger und kräftiger als die Nominatform.