Die neue Band — darf ich vorstellen?

Ich bin hocherfreut, mit Mark Koch und Peter Fischer eine uralte Freundschaft wieder aufleben lassen zu können. Mit Heidi Moll habe ich bisher noch nie gespielt und ich freue mich riesig, sie mit an Bord zu haben.
Wir sind demnächst im Studio, wo wir mit Olifr Maurmann  ein paar Lieder für die kommende CD einspielen werden.

 

An den Tasten: Mark Koch
Der Pianist Mark Koch mischt seit bald dreissig Jahren in der Schweizer Jazz-Szene mit. Da ihm stilistische Schubladen stets ein Greuel waren, liess er auch immer wieder mal u.a. in den Sparten Fusion und Latinmusic aufhorchen. 2005 gründete er das Mark Koch Trio, mit dem er bislang ca. 50 Konzerte absolvierte. Nach der ersten CD „Red, Blue and Green“, die anfangs Mai 2006 beim renommierten Schweizer Jazzlabel ‚Brambus Records’ erschien, viel Beachtung fand und sehr gute Kritiken erhielt, ist nun die CD „Soundscape“ erschienen.

„Koch kennt keine Stilgrenzen und seine diesbezügliche Unbefangenheit ist eine seiner Stärken. Stets wird er feinfühlig von seinen gleichberechtigten Mitmusikern begleitet. Geradezu Ohrwurmqualitäten hat die wunderschöne Ballade „Open Mind“. (JAZZ’N’MORE sge Silvano Luca Gerosa).

„ Absoluter Anspieltipp ist der dritte Titel auf der CD, alle Kompositionen stammen von Mark Koch , der das breite Feld der jazzigen Inspiration tiefgehend beackert und das ganze Klangspektrum des Trios in knapp mehr als 4 Minuten offenbart.“ (Concerto)

„Ce groupe dénote d’une belle maturité, et sait donner à sa musique une ouverture totale dans un genre tout à fait actualisé. Les rythmes donnent de bien belles couleurs à la fusion proposée. Koch mérite toute notre attention car en plus ses mélodies sont agréables.“(Jazz Notes.)

„Straightahead jazz, hard bop, funk-lite, freely improvised music, the occasional burst of rackety street-beats: all are wovon into an accessible, alternately hard-swinging and coolly contained set of originals in which Koch seems able to range freely between sparkling lyricism and bluesy funk at will, enlivening the mix occasionally with robust, splashy passages of entirely free playing or cascading, percussive romps faintly reminiscent of Don Pullen or D.D. Jackson.“( The Vortex).

MarkKoch

 

Drums: Peter Fischer
Peter Fischer kam in den frühen Siebzigern, zur Zeit von Led Zeppelin, Weather Report oder des experimentellen Electric-Jazz das erste Mal mit dem Schlagzeug in Berührung. Nach 3 Jahren grundausbildung bei Alfred Studer in Thun holte er sich bei Peter Giger, Pierre Favre und Billy Brooks neue Inputs. • Fischers breites musikalisches Interesse spiegelte sich von Anfang an auch in den Formationen, in denen er die Drums bearbeitete : 1978-„Intro“ (Jazz-Rock), 1980-Guy Magey (Chansonnier), 1984-“Mixtüür“ (Folk-Jazz-Rock), 1985-99„Twice a Week“ (Funk-Jazz), 1990 Michael Werthmüllers „Nottwil“(Drum-6tett), 1994 Gilbert Paeffgens „Atlantikschwimmer“. Zur Zeit spielt er mit Mark Koch in dessen Jazz-Trio, den „Hellen Barden“, mit der Cover-Band „Flash Garden“ und dem Schlagwerk-Quartett „Landolt“.• Peter Fischer begleitete in den 80ern Tanz-Performances von Susanne Däppen und improvisiert seit geraumer Zeit sporadisch mit dem Klang-Skulpteur Philipp Läng.

PeterFischer

Am Bass: Heidi Moll
Heidi Moll lernte autodidaktisch klassische Gitarre und später E-Bass. Nach diversen, klassischen Gitarren-konzerten im Duo und Trio wechselte sie endgültig zum E-Bass. • Sie spielte in verschiedenen Formationen im Blues-, Rock- und Funk-Bereich, wie z.B. Jörg Hallers „Inamorata“ oder der Zürcher Sängerin und Performerin Magda Vogel. Z.Z. ist Heidi Moll vor allem mit „Flash Garden“ und den „Hellen Barden“ unterwegs • Neben eigenen Projekten, Solo und im Trio („Ciel Rouge“), arbeitet sie öfters als Solobassistin mit KünstlerInnen aus anderen Bereichen wie Film, Tanz, Theater und Literatur.

HeidiMoll